Gaias Fibers Ausstellung im Rahmen der Regionale 27 im Projektraum M54
Textile Arbeiten von Sarah Drain, Amandine Facquer, Mariejon de Jong-Buijs, Deirdre O‘Leary, Oscar Nicod und Victorien Philippon, Mirjam Spoolder, Jasmin Tanner, Nika Timashkova.
Kuration: Leena Crasemann
28. November 2026 – 10. Januar 2027
Gaia, das meint unseren Planeten: die Erde. Auf Gaias Oberfläche siedelt sich alles an, alles bewegt sich über ihre Oberfläche und auch ihre tieferliegenden Schichten sind in stetem Wandel. Es ist der Ort, aus dem alles hervorgeht und entsteht. Lynn Margulis und James Lovelock prägten die Idee der Erde von einem symbiotischen System.
Fasern, wie sie dieser Planet mannigfach hervorbringt, wurden schon vor vielen zehntausend Jahren verarbeitet. Die Geschichte textiler Materialien und Techniken weist unzählige Verästelungen und Verzweigungen auf und der Strom an global zirkulierenden Textilien reisst bis heute nicht ab, sondern wird beständig umfassender.
Textilien sind zentrale materiale Agenten unserer globalisierten Welt. Gaias Fasern wandern durch die Hände der Künstler:innen – ihre Arbeiten loten das vielgestaltige Verhältnis von Natur, Prozessualität, Körper und textiler Materialität aus.
Vernissage: Samstag, 28. November 2026, 15:30 Uhr
Finissage: Sonntag, 10. Januar 2027, 14 Uhr
Öffnungszeiten: Do und Fr 15-19 Uhr, Sa und So 14-18 Uhr