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Krauss, Lotti (1912–1985†)

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Lotti (1912–1985†) Krauss



Biografische Angaben
1912   Geboren in Basel.  
   Erste künstlerische Ausbildung beim Vater Franz Krauss, vorwiegend jedoch Autodidaktin. 
19271929 KGS Basel bei Albi Meier (Aktzeichnen) und Arnold Fiechter (Malen), fühlte sich jedoch nur bei Ernst Buchner wohl. 
19321934 An einer Kunstakademie in München. 
19351936 An einer Kunstakademie in Paris. 
   Malen in verschiedenen Techniken: Wachstechnik, Figurenbilder, Bildnisse und Landschaften z.B. Meer- und Schiffsmotive. 
19511985 Die Bilder sind häufig in Grautönen gehalten, stark surrealistisch, makaber, symbolhaft, satirisch und gesellschaftskritisch.
Zahlreiche Reisen ins Ausland: Brasilien, Afrika und Europa.
 
Seit 1955 Jährlich mehrmonatige Aufenthalte an der Nordsee. 
   Nebenberuflich als Kabarettistin und Schauspielerin tätig. 

Stipendien, Preise, Auszeichnungen, Wettbewerbserfolge
1938   Kunststipendium der Stadt Basel. 
1954   Kunststipendium der Stadt Basel. 

Freier Text
   Mein Vater war Kunstmaler. Bleistift und Farbe waren mir immer selbstverständlich. Nach Ablauf der obligatorischen Schulzeit ging ich zwei Jahre in die Gewerbeschule. Rebellisch, faul und verspielt, fand ich, ausser durch Herrn Ernst Buchner, keinen rechten Kontakt zum akademischen Unterricht. Reisen nach Sizilien, München, Paris brachten starke Eindrücke, in einer Schule war es mir nie wohl. Ich habe bis heute kein «Rezept» und keinen Stil erlernt, fühle mich immer am Anfang. Es macht mir aber nichts aus, mich zu «verrennen», wenn es nur immer wieder gelingt, die Bilder der Phantasie malerisch zu gestalten. 
   Kontakt: c/o Peter Hubler, Mittlere Strasse 16/4, D-79576 Weil am Rhein 


   
  Lotti Krauss, Metamorphose, 1970  
     
   
  Lotti Krauss, Geisterschiff, 1970  
     
   
  Lotti Krauss, H.U. Lehmann  
     
   
  Lotti Krauss, Katzenfrau  
     
   
  Lotti Krauss, Komposition mit Jutesack