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Mangold, Burkhard (1873-1950†)

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Burkhard (1873-1950†) Mangold



Biografische Angaben
1873   geboren in Böckten, (†1950). Er war ein Schweizer Plakatgestalter, Maler, Grafiker und Glasmaler. Er schuf Wandmalereien und war ein Pionier der Schweizer Plakatkunst. Präsident der GSMBA Basel von ????–????).
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   Mangold wuchs in Basel auf, wo er die Allgemeine Gewerbeschule Basel bei Fritz Schider besuchte. Von 1890 bis 1893 machte er eine Lehre als Dekorationsmaler. 1894 reiste er nach Paris, 1894 bis 1900 folgte ein längerer Aufenthalt in München, zuerst als Lernender (Studium bei Fr. Fehr), dann als Lehrer an der Kunstakademie. München war damals in der Plakatkunst führend. Er wurde zu einem der Exponenten der Jugendstilplakatkunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Im Jahre 1900 kehrte Mangold zurück nach Basel. Er heiratete die aus Franken stammende Anna Katharina Krauss. Der Ehe entsprossen 3 Kinder. Von 1903 an entstanden zahlreiche Wandbemalungen (Hotel Basler Hof, Aula des Gotthelf Schulhauses, ETH Zürich, Kaserne Chur, Rathaus Basel, Kirche Urnäsch, Zwinglihaus Basel). 1905 wurde ein Plakatentwurf für das Eidgenössische Sängerfest in Zürich prämiert. Ab 1905 beschäftigte sich Mangold auch mit Glasmalerei. In der Zeit von 1919 bis 1921 schuf er die Fenster der Leonhardskirche in Basel, in den 1930er-Jahren zahlreiche Scheiben für die Brauerei Warteck und deren Restaurants, um 1940 zwei Fenster in der Kirche Konolfingen im Jugendstil, und auch eine Reihe «Totentanz».

In den Jahren von 1909 bis 1911 war er Mitglied der Eidgenössischen Kunstkommission und von 1909 bis 1910 deren Präsident. Ab 1915 war er drei Jahre Lehrer für Lithographie und Glasmalkunst an der Gewerbeschule Basel. Einer seiner Schüler war Niklaus Stoecklin. Bis 1929 war Mangold Präsident der Kommission der Gewerbeschule und des Gewerbemuseums. Er war auch ein grosser Buchillustrator. Beispiele: Verlag Zahn, Neuenburg, die Werke «Treue und Ehre» (Schweizer in fremden Kriegsdiensten), «Schweizer eigener Kraft» in Lithographietechnik. Holzschnitte für C.F. Meyer Gesamtausgabe, 1945 für die Schweiz. Bibliophile Gesellschaft «Das Buch Jesus Sirach», eine Anzahl «Basler Bilderbogen» und vieles andere. Er war auch während Jahrzehnten bis 1944 Lehrer für Holzschnittkunst in Budapest. Er entwarf Kostüme und Bühnenbilder, z.B. im Rahmen der Feier «500 Jahre Basel in der Eidgenossenschaft», und um 1944 als Regisseur für die Aufführung von Händels «Acis und Galathea» im Theater Basel.
 


   
  Burkhard Mangold, Selbstportrait  
     
   
  Burkhard Mangold, Das Fähnlein der sieben Aufrechten, 1904, Öl auf Holz, 59,5 x 88 cm
Standort / Besitz: Kunsthaus Glarus
Copyright: Katharina Steffen-Mangold, Basel
Foto: SIK-ISEA, Zürich.
 
     
   
  Burkhard Mangold, Schuttabfuhr auf der Seine, 1906, Tempera und Bleistift auf Papier, 48 x 63,5 cm
Standort / Besitz: Kunstverein Basel
Copyright: Katharina Steffen-Mangold, Basel
Foto: SIK-ISEA, Zürich.
 
     
   
  Burkhard Mangold, Internationales Musikfest Basel, 1905, Lithografie
Copyright: Katharina Steffen-Mangold, Basel
Foto: Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung.
 
     
   
  Burkhard Mangold, Internationales Musikfest Basel, 1905, Lithografie
Copyright: Katharina Steffen-Mangold, Basel
Foto: Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung.
 
     
   
  Burkhard Mangold, Seidengrieder, 1913, Lithografie, 124 x 95 cm
Copyright: Katharina Steffen-Mangold, Basel
Foto: Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung.
 
     
   
  Burkhard Mangold, Winter in Davos, 1914, Lithografie, 127 x 90 cm
Copyright: Katharina Steffen-Mangold, Basel
Foto: Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung.
 
     
   
  Burkhard Mangold, Weingartner Konzerte, 1917, Lithografie, 133 x 95 cm
Copyright: Katharina Steffen-Mangold, Basel
Foto: Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung.
 
     
   
  Burkhard Mangold, Kentaur Haferflocken, 1920, Lithografie, 124 x 95 cm
Copyright: Katharina Steffen-Mangold, Basel
Foto: Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung.
 
     
   
  Burkhard Mangold, PKZ Herrenbekleidung Basel, 1949, Lithografie, 124 x 95 cm
Copyright: Katharina Steffen-Mangold, Basel
Foto: Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung.
 
     
   
  Burkhard Mangold, 1 von 5 Holzschnitten mit Ansichten von Basel
Orig.-Holzschnitte auf Japanpapier, je ca. 20 x 24 cm, Blattgrösse 23 x 30 cm, Druck von den Originalstöcken, hrsg. v. Antiquariat A. Thomi / Büro für Gestaltung, Romano Hänni, Basel 2011, in Halbkartonmappe. Enthält neben den populären Bildern Fischmarkt, Markt am Petersgraben, Rheinhafen u. Wettsteinbrücke das unübliche Bild mit schlittenfahrenden Kindern am Klosterberg.
 
     
   
  Burkhard Mangold, 4 von 5 Holzschnitten mit Ansichten von Basel
Orig.-Holzschnitte auf Japanpapier, je ca. 20 x 24 cm, Blattgrösse 23 x 30 cm, Druck von den Originalstöcken, hrsg. v. Antiquariat A. Thomi / Büro für Gestaltung, Romano Hänni, Basel 2011, in Halbkartonmappe. Enthält neben den populären Bildern Fischmarkt, Markt am Petersgraben, Rheinhafen u. Wettsteinbrücke das unübliche Bild mit schlittenfahrenden Kindern am Klosterberg.
 
     
   
  Burkhard Mangold, S’ALT UND S’NEY BASEL, ca. 1930
Lithografie auf Papier 75 x 57 cm
48 Ansichten aus Basel, untertitelt. Druck der Bilder zum gleichnamigen Quartettspiel, ohne spielbezogene Texte. Hübsche Gegenüberstellung historischer Bauten und solcher der damaligen Moderne.